Marburger Damen verlieren in Wiesbaden

© Lars Hinter

Bereits zu Beginn des Spiels machte sich die sengende Sonne bemerkbar, die die sportliche
Leistung beider Teams beeinflusste. Die Defense der Mercenaries zeigte sich stark und hielt
die Phantoms lange Zeit in Schach. Besonders hervorzuheben ist die Leistung des
Marburger Cornerbacks Mieke Ploenus, die eine wichtige Interception fing und damit ein
Zeichen setzte. Dennoch gelang es den Wiesbadenern, 16 Punkte zu erzielen.

Die Offense der Mercenaries konnte sich mehrmals gefährlich nah an die Endzone der
Phantom Ladies heranarbeiten. Vor allem die Runningbacks Benedikta Nwora-Emeka und
Marlene Scheld, die sowohl in der Offense, der Defense als auch in den Special Teams
spielten, erzielten zahlreiche Yards und glänzten durch ihre Vielseitigkeit und Ausdauer.
Trotz dieser starken individuellen Leistungen gelang es dem Team nicht, die Bemühungen in
Punkte umzumünzen.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich das Team der Mercenaries deutlich. Die Adjustments in
der Halbzeitpause zeigten Wirkung, und das Spiel gestaltete sich ausgeglichener. Viele
Defense-Spielerinnen halfen in der Offense aus, was die Flexibilität des Teams unterstrich,
jedoch auch zu einigen Abstimmungsproblemen führte. Die Mercenaries konnten den
Rückstand aus der ersten Halbzeit jedoch nicht mehr aufholen.

Trotz des Ergebnisses bleibt das Team optimistisch. Die bevorstehende längere Pause wird
genutzt, um an den gemachten Fehlern zu arbeiten und das Positioning zu verbessern. Der
Fokus liegt nun auf dem kommenden entscheidenden Spiel gegen die Rodgau Pioneers am
25. August. Hier wird das Team um den Einzug in die Playoffs kämpfen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Mercenaries in der zweiten Halbzeit Kampfgeist
zeigten und sich niemals aufgaben. Diese Einstellung wird sie in den kommenden Wochen
antreiben und hoffentlich zu einem erfolgreichen Saisonabschluss führen.

Wir danken allen Fans für die Unterstützung und freuen uns auf das nächste Spiel!

Marburg Mercenaries Damen