Die Ausgangslage für die Footballer der Marburg Mercenaries an diesem Wochenende ist klar: gegen Ingolstadt muss ein Sieg hier und München darf gegen Stuttgart nicht gewinnen. "Leider haben wir den Ausgang der regulären Saison nicht mehr selbst in der Hand," weiß Headcoach Dale Heffron vor dem Spiel gegen den bayrischen Tabellennachbarn und ergänzt: "Wir werden aber alles tun, um der Saison noch einen positiven Abschluss zu geben, sprich:wir wollen gewinnen."
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Mercenaries müssen auf Konkurrenz hoffen
(atb.) Die Redewendung, "es aus eigener Kraft schaffen zu können", bzw. "nicht auf den Gegner schauen zu müssen" wird im Sport oft bemüht. Auch die Marburg Mercenaries waren noch vor wenigen Wochen in der komfortablen Position genau dies von sich behaupten zu können. Die Play- Offs, wenn auch ein Auswärtsspiel, schienen gebucht, die noch fehlenden Punkte vermeintlich nicht mehr als Formsache. So schnell ändern sich die Zeiten, denn Anfang September 2018 steht man nach einer nicht abreißen wollenden Niederlagenserie auf Platz fünf der GFL-Staffel Süd und ist, was das Saisonziel Play-Offs angeht, nunmehr auf massive Schützenhilfe von außen angewiesen. Hoffen muss man schlussendlich auf Ausrutscher der Cowboys aus München, dabei allerdings vorausgesetzt, man holt selbst noch irgendwo einen Sieg.
Mercenaries erleiden empfindliche 36:43-Schlappe gegen Stuttgart Scorpions
So haben sich die „Söldner“ das nicht vorgestellt! Selbst gegen den Tabellenletzten der Gruppe Süd in der German Football League (GFL) unterlagen sie und kassierten somit die fünfte Pleite in Serie.
Quo Vadis Mercenaries
(atb.) Der geplante Befreiungsschlag von München blieb aus. In der bayerischen Landeshauptstadt setzte es für die Marburg Mercenaries nicht nur die vierte Niederlage in Folge, darüber hinaus geraten nunmehr sämtliche Saisonziele erkennbar in Gefahr. Die vermeintlich gute Ausgangsposition, die man sich nach einem Drittel der Spielzeit erarbeitet zu haben schien, schwindet im Wochentakt mit immer weniger Chancen, das Ruder noch herumzureißen. Zugegeben, die Ausgangslage in München war ob der vielen Verletzten und fehlenden Spieler nicht gerade rosig, jedoch kann dies spätestens am kommenden Sonntag nicht mehr als Entschuldigung herangezogen werden. Zu Gast im Georg-Gaßman-Stadion dann das derzeit abgeschlagene Schlusslicht aus Stuttgart. Ein Sieg muss her.
Zurück in die Erfolgsspur
(atb.) Die Marburg Mercenaries haben ihre letzten drei Saisonspiele verloren. In Schwäbisch Hall unterlag man mit 19 Punkten, im Allgäu waren es drei und gegen Frankfurt sieben. Daraus jedoch den Schluss ziehen zu wollen, die heimischen "Söldner" befänden sich in einem Abwärtstrend, gar einem nicht mehr aufzuhaltenden, wäre schlichtweg falsch. Auswärtspartien in Hall und Kempten sind traditionell schwierig und gegen den großen Favoriten aus der Mainmetropole schlug man sich, vor allem im Vergleich zum Hinspiel, mehr als achtbar. Alles also halb so schlimm, jedoch zeigt der Blick auf die Tabelle auch, dass man schleunigst zurück in die Erfolgsspur finden sollte, will man das ausgegebene Saisonziel "Dritter Platz" noch erreichen. Derzeit steht man nämlich auf Rang vier, dem finalen Play-Off Platz, und damit nur knapp vor dem kommenden Gegner, den Munich Cowboys, die nach verpatztem Saisonstart allmählich ins Rollen kommen. Mit einem Sieg gegen die "Mercs" am Samstag könnte das "Grand ole team of the South" punktemäßig gleichziehen.
Mercenaries verkaufen sich bei Niederlage teuer – Marburg unterliegt im Hessenderby 19:26 gegen die Frankfurt Universe
(bk) Auch ein Traumstart reichte den „Söldnern“ nicht, um den Liga-Krösus zu bezwingen. Trotz einer beeindruckenden Darbietung blieb Marburg vor 1240 Zuschauern im Georg-Gassmann-Stadion auch im sechsten Hessenderby der vergangenen drei Spielzeiten sieglos.
Zac Cunha gibt sein Heimdebut beim Hessenderby
(atb.) Ausgerechnet im prestigeträchtigen Hessenderby gegen die Universe aus Frankfurt gibt Marburgs neuer Spielmacher Zac Cunha sein Debut vor den heimischen Fans. Gemessen am Hinspielergebnis steht der Mann von der Minot State University – nach Alex Thury (Verletzung) und Robert Webber (vorzeitige Abreise) und Silas Nacita bereits der vierte Quarterback in dieser Saison – vor keiner leichten Aufgabe, allerdings wird von Seiten der "Mercs" auch kein unnötiger Druck aufgebaut. Dazu Präsident Carsten Dalkowski: "Derzeit sieht es so aus, als wären die Top- Zwei der GFL- Süd unantastbar, alle anderen Statements sind Augenwischerei. Dennoch wollen wir dagegenhalten und uns den Fans mit einer mutigen Leistung präsentieren." Cunha soll dabei eine prominente Rolle spielen, der Einstand im Allgäu mit 269 Yards und drei Touchdowns war jedenfalls schon einmal vielversprechend.
Mercenaries verlieren Rang drei: Marburger unterliegen 25:28 bei den Allgäu Comets
(bk.) Ungeachtet der Niederlage haben die „Söldner“ im Rennen um Rang drei der Gruppen Süd noch alle Trümpfe in der Hand. Denn sie haben den direkten Vergleich mit dem Team aus Kempten gewonnen.
Maximalziel der Mercenaries beim Gastspiel in Kempten war es, mit einem Sieg im Gepäck wieder Richtung Marburg zu fahren. Minimalziel: Bei einer Pleite mit weniger als 14 Punkten zu verlieren. Nur das Minimalziel glückte gestern in Illerstadion.
Die Highlights der German Football League wöchentlich im Free-TV: „Kickoff – Das GFL Football-Magazin“ startet am kommenden Mittwoch um 23:30 Uhr auf SPORT1
Halbstündiges TV-Magazin zur entscheidenden Phase in der regulären GFL-Saison und den anschließenden Playoffs
Saison-Höhepunkt am 13. Oktober mit der Liveübertragung des German Bowl auf SPORT1 im Free-TV
Ismaning, 6. August 2018 – Große Free-TV-Bühne für American Football in Deutschland: Im wöchentlichen Format „Kickoff – Das GFL Football-Magazin“ berichtet SPORT1 ab sofort jeden Mittwoch in der Regel um 23:30 Uhr im Free-TV über die höchste deutsche Spielklasse im American Football. Nach einer kurzen Sommerpause beginnt in der German Football League (GFL) die entscheidende Phase der regulären Saison, bevor im September die Playoffs anstehen. Im Mittelpunkt der insgesamt zehn halbstündigen Sendungen steht neben einer Nachbetrachtung der Höhepunkte des jeweiligen Spieltags auch der Ausblick auf den German Bowl XL. SPORT1 wird das Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football am 13. Oktober in Berlin live und exklusiv im Free-TV übertragen. Das TV-Magazin ist Teil der im Frühjahr gestarteten Kooperation zwischen Deutschlands führender 360°-Sportplattform, der GFL und dem American Football Verband Deutschland (AFVD). Als Moderator des neuen Formats ist Tim Niemeyer im Einsatz, die Ex-Footballspieler Maximilian von Garnier und Sascha Gehloff begleiten das Magazin als Experten.
Mercenaries wollen Abstand auf die Verfolger vergrößern
Nach der langen Sommerpause geht es endlich für die Männer von Headcoach Dale Heffron weiter. „So einer langen Pause kann man immer Positives, aber auch Negatives abgewinnen,“ so der Trainerfuchs vor dem Spiel gegen die Allgäu Comets. „Zwar konnten wir physisch die Pause sehr gut gebrauchen und viele Wehwehchen heilen, aber nach einer so langen Pause muss man erstmal wieder in den Tritt kommen. Das ist eine gefährliche Ausgangslage für uns,“ warnt Heffron, „besonders mit der ewig langen Anreise nach Kempten.“

