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Marburg schlägt sich tapfer

Mercenaries unterliegen beim ungeschlagenen Tabellenführer Schwäbisch Hall Unicorns 19:38
In der letzten Partie vor der Sommerpause, die bis Anfang August dauert, verkauften sich die "Söldner" beim amtierenden Deutschen Meister teuer, verloren letztlich allerdings auch verdient.

Zum Klassenprimus nach Hall

Ohne Druck, da ohne übertriebene Erwartungshaltung reisen die Marburg Mercenaries am Wochenende nach Schwäbisch Hall. Beim amtierenden Deutschen Meister geht es darum, das positive Momentum der letzten Wochen mitzunehmen und dem Klassenprimus der GFL- Süd einen großen Kampf zu liefern. "Abgeschenkt wird hier nichts", so Offensive Tackle Kai Stockfisch der sich hinsichtlich der Ausgangslage indes keinen falschen Vorstellungen hingibt. "Hall ist der klare Favorit, aber wir haben im letzten Jahr schon gezeigt, dass wir mithalten können, immmerhin standen wir beim Auswärtsspiel ganz knapp vor einem Sieg."

Die Weste bleibt weiß

Marburg Mercenaries bleiben dank 30:24 gegen Ingolstadt Dukes zu Hause ungeschlagen
Die „Mercs" fuhren vor 770 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion den vierten Sieg im vierten Heimspiel ein. Ersatz-Quarterback Silas Nacita warf vier Touchdown-Pässe.

Kräftemessen auf Augenhöhe

Nach dem knappen Auswärtssieg bei den Stuttgart Scorpions steht für die heimischen Merceneries jetzt wieder ein Heimspiel an. Zu Gast am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion sind die Igolstadt Dukes, derzeit Sechster der Tabelle innerhalb der GFL-Süd, und unmittelbarer Konkurrent der "Söldner" im Kampf um die begehrten Play- Off Plätze.
Zuletzt ließen die "Audi-Städter" durch einen deutlichen Sieg über München und eine knapper als erwartet ausgefallene Niederlage gegen Frankfurt aufhorchen. Head Coach Dale Heffron jedenfalls erwartet ein enges Spiel zwischen zwei gleichwertigen Teams: "Wer weniger Fehler macht wird diese Partie gewinnen. Klingt zwar abgedroschen, ist im Football aber immer noch eine unumstößliche Wahrheit."

Marburg Mercenaries feiern knappen 30:27 Sieg bei den Stuttgart Scorpions

Die „Söldner" fuhren am Samstag ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison ein. Vor dem vergangenen Spieltag hatten die Stuttgart Scoprions von ihren sechs Spielen kein einziges gewonnen. Ebenso hatten die Marburg Mercenaries in zwei Auswärtsspielen ebenso viele Niederlagen erlitten. Es waren die Gäste, die im Gegensatz zu den Hausherren ihre Negativbilanz verbessern konnten.

Mit neuem Quarterback nach Stuttgart

Head Coach Dale Heffron betonte nach dem Sieg gegen die Allgäu Comets die Wichtigkeit dieses Triumphs: „Es ging nicht nur darum, den dritten Platz hinter Schwäbisch Hall und Frankfurt zu sichern; es ging auch darum, das Momentum für den Rest der Saison zu erarbeiten." Dieses Momentum haben die Mercenaries nun zwar auf ihrer Seite, mit den Stuttgart Scorpions wartet jedoch bereits die nächste schwierige Aufgabe auf die "Söldner" von der Lahn. Der derzeitige Tabellenletzte steht mit dem Rücken an der Wand, was schon per se für einen großen Kampf spricht, hinzu kommt aber noch die Tatsache, dass Marburg mit neuem Quarterback nach Schwaben reist. Willkommen in der German Football League Robert Webber.

Mercenaries landen wichtigen Sieg

Die Marburg Mercenaries haben einen essenziell wichtigen Sieg eingefahren. Dank des 28:14-Heimsiegs am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion haben sie ihre Bilanz auf drei Siege und zwei Niederlagen verbessert. 

"Red Family Game Day" bei den Mercenaries

Der neue, herbeigesehnte Trikotsatz der Mercenaries ist da, wird am Wochenende zum ersten Mal offiziell präsentiert und bildet deshalb auch das Motto für das kommende Heimspiel. Gegen die Allgäu Comets laufen die heimischen "Söldner" erstmals in dieser Saison in rot auf, einen Umstand, den sich die Zuschauer am Spieltag zunutze machen können. Dazu Präsident Carsten Dalkowski: "Die neuen Trikots haben die Mannschaft schwer begeistert und so entstand die Idee zum "Red Family Game Day". Jeder Besucher, der in einem roten Oberteil erscheint, bekommt automatisch ermäßigten Eintritt." Ermäßigten Eintritt zu einer echten Herausforderung möchte man hinzufügen, spielen doch die Gäste aus dem Allgäu ein System, welches sich mit keinem anderen innerhalb der German Football League vergleichen lässt.

Zu den Wildcats nach Bayern

Das Hinspiel konnten die Marburg Mercenaries deutlich und recht problemlos gewinnen, ein Indikator für die kommende Auswärtspartie am Inn ist dies jedoch nicht zwangsläufig. Die dort ansässigen Kirchdorf Wildcats gelten nämlich als heimstark, eine Behauptung, welche in dieser Saison bereits durch den Sieg gegen Stuttgart und das Unentschieden gegen Ingolstadt untermauert werden konnte. Auch die lange, strapaziöse Fahrt bis fast an die österreichische Grenze trägt dazu bei, dass Kirchdorf sportlich ein schwieriges Pflaster ist. Mercenaries Präsident Carsten Dalkowski jedenfalls hat selbst noch etliche Erinnerungen an die Reisen zu den "Wildkatzen": "Damals haben wir bei Simbach immer in einer Jugendherberge übernachtet. Malerische Umgebung, nur österreichisches Netz auf dem Handy und eigentlich nie den besten Kader mit, weil immer Leistungsträger fehlten."