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"Söldner" trotzen den Saarland Hurricanes und siegen 26:18

Dale Heffron, Head Coach der Marburg Mercenaries, zeigte sich über den 26:18-Triumph im saarländischen Neunkirchen aufgrund der besonderen Umstände besonders begeistert: "Es wäre für uns ein Leichtes gewesen, einzuknicken, doch die Ersatzspieler sind teilweise über sich selbst hinaus gewachsen. Es war eine großartige Mannschaftsleistung!" Am Samstag bei den Saarländer "Hurrikanen" musste sein Team auf ein Drittel der Starter verzichten und fuhr letztlich dennoch einen verdienten Sieg ein.

Ein Orkan kommt nach Marburg

Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel im Saarland einen schwer erkämpften 26:18 Sieg mitbringen konnten. Wie eng die Partie wirklich war, lässt sich schon daran erkennen, dass der Erfolg schlussendlich erst durch eine Interception von "Ironman" Phil Lanieri im letzten Spielzug besiegelt wurde. Im Lager der "Söldner" ist man vor dem Rückspiel also gewarnt, konzentriert sich indes mehr auf die zahlreichen, positiven Aspekte der jüngeren Vergangenheit. Cornerback Danijel Katusic bringt es auf den Punkt: "Es ist schon eine neue Qualität auch die engen Spiele gewinnen zu können. Dieses Gefühl kannten wir gar nicht mehr."

Hungrig auf den nächsten Sieg

Bei den Mercenaries aus der Universitätsstadt an der Lahn herrscht derzeit gelöste Stimmung. Kein Wunder, schaut man doch nach Jahren, in denen die Marburger Footballer arg gebeutelt wurden, auf eine Serie von zuletzt vier Siegen zurück. Eine Serie die, geht es nach nach den "Söldnern", auch beim kommenden Auswärtspiel bei den Saarland Hurricanes nicht reissen soll. "Wir sind gut drauf, wissen inzwischen was wir können und halten zusammen", fasst Linebacker Andreas Flier die Gemütslage innerhalb der Mannschaft zusammen und erhält dabei Unterstützung von seinem Präsidenten Carsten Dalkowski: "Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir einen Play- Off Platz erreichen wollen und fühlen uns durch die bisherigen Ergebnisse absolut bestätigt. Bei aller Euphorie, die dem Team vollkommen zugestanden werden muss, bleiben wir dennoch realistisch. Aus meiner Sicht ist hinter den großen Favoriten aus Hall und Frankfurt ein hart umkämpfter Platz drei zu vergeben, um den wir uns sehr intensiv bewerben werden."

The winning streak continues – "Söldner" besiegen Stuttgart Scorpions 24:7

Nach der Auftaktniederlage gegen die Schwäbisch Hall Unicorns haben die Marburg Mercenaries die vierte Partie in Serie gewonnen. Auch im Rückspiel gegen die Stuttgart Scorpions – Hinspiel vor einer Woche 31:7 – waren die "Söldner" die bessere Mannschaft. Vor 920 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion reichte eine durchwachsene Offensiv- und eine gute Defensivleistung zum 24:7-Triumph.

Rückspiel unter anderen Vorzeichen

Am Pfingstsonntag laden die Marburger Footballer erneut zum Heimspiel ins Georg-Gaßmann-Stadion. Zu Gast: der Gegner von letzter Woche, die Stuttgart Scorpions. Und trotz des deutlichen und nie gefährdeten 31-7 Auswärtssieg am letzten Samstag waren die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen der Mercenaries nicht zu übersehen. Der etatmäßige Quarterback Emmanuel Lewis verletzte sich während des Spiels an seiner Wurfschulter, so dass das Team bereits in der zweiten Halbzeit im Stuttgarter Gazi-Stadion ohne ihn auskommen musste. Eine endgültige Diagnose steht zwar in dieser Woche immer noch aus, aber schnell war klar: zum Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Baden-Württemberg war eine Wunderheilung nicht zu erwarten. Und so hieß es handeln. Handeln, in Form von den Plan B aus der Schublade zu holen. Und dieser Plan B heißt Chad Jeffries, ist 22 Jahre jung und spielte noch im letzten Jahr Quarterback an der Azusa Pacific University (Div. 2, NCAA).

Marburg Mercenaries marschieren mit 31:7 in Stuttgart triumphierend vom Feld

Die Marburg Mercenaries verbuchten am Samstag beim 31:7-Auswärtssieg gegen die Stuttgart Scorpions ihren dritten Triumph in Serie und zeigten eine Leistung, die Cheftrainer Dale Heffron rundum zufrieden stimmte: „Ich kann an einem solchen Tag nichts kritisieren.“ Bei den Gästen griffen nämlich alle Rädchen ineinander und produzierten vor 1.493 Zuschauern im GAZi-Stadion einen nie gefährdeten Sieg gegen die Stuttgart Scoprions ein, die ihre vierte Niederlage im fünften Spiel hinnehmen mussten.

Tibor Gohmert verstärkt den Trainerstab

Die Offensive Line war in den beiden vergangenen Spielzeiten die Achillesverse der Marburg Mercenaries. Um den Mängeln in der wichtigsten Positionsgruppe eines Footballteams Abhilfe zu leisten, haben sich die „Söldner“ die Dienste von A-Lizenz-Trainer Tibor Gohmert gesichert.

Das Momentum mit nach Stuttgart nehmen

Conner Sullivan, Quarterback der Stuttgart Scorpions ist ein fröhlicher, mitteilsamer Mensch, wovon sich interessierte Zuschauer in schöner Regelmäßigkeit überzeugen können. Der US- Amerikaner ist nämlich passionierter "Vlogger", also ein Blogger per Video, und teilt seine Erfahrungen in Deutschland – wie zum Beispiel den Besuch zahlreicher brisanter Fussballspiele – mit einer stetig wachsenden Fangemeinde im Internet. Zuletzt hatte der Absolvent der University of Southern California indes keine positiven Nachrichten zu vermelden. Bei der Frankfurt Universe, mit Vlogger Silas Nacita, setzte es eine empfindliche 65:0 Klatsche, die in der Höhe überraschend kam, ging doch das Hinspiel nur höchst unglücklich mit 13:14 verloren.

Siegestanz von Marburgs Head Coach bei 31:10 gegen München

Zum ersten Mal seit der Saison 2014 haben die Marburg Mercenaries zwei Siege in Serie eingefahren. Die „Söldner“ setzten sich verdient 31:10 gegen die immer noch sieglosen Munich Cowboys durch. Als das Spiel im 4. Viertel entschieden war, ließ sich Head Coach Dale Heffron breit grinsend zu eher unbeholfen aussehenden Hip-Hop-Tanzeinlagen hinreißen – sehr zur Belustigung seiner Spieler.

Mercenaries wollen nachlegen

Der 16:10 Sieg in Ingolstadt hat sichtlich gut getan. Strahlende Gesichter allerorts, die Zeugnis darüber ablegen, wie sehr die Durststrecke von fast einem Jahr ohne Erfolgserlebnis an den Marburg Mercenaries genagt hatte. Ein Sieg, der umso mehr bedeutet, wurde er doch trotz Verletzungspech gegen einen immens starken Aufsteiger errungen, der zuvor 637 Tage nicht mehr verloren hatte. Veteran Cesare Vannucchi ließ dann auch keinen Zweifel daran, was das "W" für den Rest der Saison bedeuten kann. "Der Knoten ist geplatzt. Auch wenn wir in der ein oder anderen Situation durchaus ein wenig das Glück auf unserer Seite hatten, können wir jetzt mit viel mehr Selbstvertrauen an die kommenden Aufgaben gehen." Die kommende Aufgabe heißt übrigens Munich Cowboys und stellt sich am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion vor.