Rein rechnerisch ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Marburg Merceanries den harten Weg in die Relegaton antreten müssen, schütz doch die derzeitige Tabellensituation die heimischen "Söldner" gleich doppelt. Während man das Hinspiel gegen den kommenden Gegner – die Franken Knights – mit 35 Punkten Vorsprung gewann, folglich im Rückspiel eine sehr hohe Niederlage kassieren müsste, um im direkten Vergleich noch zu unterliegen, müssten die Rhein Neckar Bandits nahezu zeitgleich beim Tabellenführer in Schwäbisch Hall gewinnen. Nur wenn beide Ergebnisse so eintreten droht der Abstieg. "Auf dem Papier sicherlich zunächst eher ein Rechenbeispiel, denn eine konkrete Bedrohung", so Präsident Carsten Dalkowski, der seine Mannschaft indes warnt, sich bequem zurückzulehnen. "Wir sind hier immer noch im Sport, wo es immer wieder Überraschungen gibt. Außerdem baue ich doch sehr darauf, dass sich die Mannschaft mit einem Sieg in die spielfreie Zeit verabschieden will."
Alle Nachrichten
Gute zweite Halbzeit reicht nicht
Zugegeben , es war heiss an diesem Sonntag Nachmittag im Georg-Gaßmann-Stadion. Warum dann aber die Gastmannschaft, immerhin mit langer Busfahrt in den Knochen, im ersten Durchgang wesentlich frischer und konzentrierter wirkt, wird wohl für immer das Geheimnis der Mercenaries bleiben. Tatsache ist, dass erst nach der Pause ein Ruck durch die Mannschaft ging, der die "Söldner" beinahe noch zum Sieg getragen hätte.
Jugendspieler beim DODDS European Football Camp in Ansbach erfolgreich
Vom 16.08. – 19.08.2015 fand an der Highschool des US Army Stützpunktes in Ansbach das DODDS Football Camp statt. Sieben junge Mercenaries nutzten die Chance sich mit amerikanischen und deutschen Jugendspielern von DODDS (Department Of Defense angehörige Schulen), NFL und europäischen Coaches trainieren zu lassen.
Mercenaries laden zum Family Gameday
Zum letzten Heimspiel der Saison laden die Mercenaries am Sonntag ihre Fans ins Georg Gaßmann Stadion ein. Gegner ist Tabellennachbar Munich Cowboys. Die Footballer haben sich für den letzten Spieltag nicht nur sportlich viel vorgenommen. Unter dem Motto "Family Gameday" powered By Vita Fitness wollen sich die Mercenaries bei den treuen Fans für die Unterstützung in dieser sehr durchwachsenen Saison bedanken. Neben Hüpfburg und Karussell gibt es weitere Attraktionen und Gewinnspiele für die ganze Familie. "Das soll ein kleines Dankeschön für die Treue unserer Fans sein und außerdem einen schönen Rahmen für das letzte Heimspiel in dieser Saison darstellen," so Pressesprecher Arik Bredendiek über den Family Gameday, der in enger Zusammenarbeit mit dem Vita Fitness und der Oberhessischen Presse organisiert wird.
Ein wichtiger Schritt ist geschafft
Auf dieses Geburtstagsgeschenk hatten die Mercenaries gehofft: Exakt 24 Jahre nach ihrer Gründung konnten die Marburg Mercenaries einen Meilenstein im Abstiegskampf der German Football League Süd für die laufende Saison erreichen.
Drei Tage Sonnenschein beim Jugend Sommer Camp der Marburg Mercenaries
Zur Vorbereitung auf die kommende U17 Saison, fand von Freitag bis Sonntag ein Football Camp für die jungen Söldner statt.
Mercenaries wollen das Abstiegsgespenst vertreiben
Einen wichtigen Schritt zur Vermeidung der Relegation können die Marburger Footballer am kommenden Samstag in Mannheim beim Spiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Rhein-Neckar Bandits machen. Mit einem Sieg mit mehr als 7 Punkten über das Team von QB Sonny Weishaupt könnte man quasi doppelt punkten und wäre aufgrund des dann gewonnen direkten Vergleichs praktisch nicht mehr von den Mannheimern einzuholen. "Aber das sind theoretische Gedankenspiele für die Zukunft. Wir fahren mit absolutem Siegeswillen nach Mannheim und wollen die Sache einfach klar machen," so Headcoach Matthias Dalwig nach dem Abschlusstraining.
Gekämpft und doch (wieder) verloren
320 treue Fans sahen am Sonntag eine aufopferungsvoll kämpfende Marburger Football Mannschaft um Headcoach Matthias Dalwig. Bis zur Halbzeit wehrte man sich mit allen Kräften gegen die Übermacht aus Kempten, doch musste man sich am Ende der individuellen Klasse mit 7-24 beugen. "Natürlich sind wir über die erneute Niederlage nicht glücklich," so Headcoach Dalwig, "aber die Mannschaft hat eine Reaktion zur Vorwoche gezeigt und stark aufgespielt. Mit diesen Erkenntnissen können wir in die letzten drei Spiele mit erhobenem Haupt und Siegeswillen gehen." Die Allgäu Comets und Coach Brian Caler waren wohl sichtlich überrascht, dass es diesmal nach der doch erneut sehr schnell Führung nicht wieder im gleichen Stil wie die Woche zuvor weiterging. Die Marburger Defense war insgesamt besser auf die Comets eingestellt und sicherlich half der Dauerregen ebenfalls bei den Defensebemühungen. Ergebnis einer couragierten Leistung war der 7-7 Ausgleich durch eine Domenique Patterson Interception kurz vor Ende des ersten Spielhälfte (PAT Katusijc).
"Einfach Vollgas geben"
Die Niederlage aus dem Allgäu ist noch frisch. Gerade einmal eine Woche ist vergangen, seit die Marburg Mercenaries eine der bittersten, da höchsten Niederlagen der Saison einstecken mussten. Mit 68:13 ging man am Ende baden, wobei der Drops bereits zur Halbzeit und dem Zwischenstand von 54:6 für die Gastgeber mehr als gelutscht war. Erklärungen für das Desaster bei den Comet gibt es einige, so zum Beispiel die Tatsache, dass vor allem in der Defense sehr viele unerfahrene Leute auf dem Platz standen, und doch will man sich bei den Mercenaries mit deratigen Gedankenspielen nicht lange aufhalten. "Besser spielen, Fehler vermeiden und sich den Hintern aufreissen wäre mal ne Maßnahme", so Safety Jimmy Yock vor dem Rückspiel.
Bittere Niederlage im Allgäu
Selbstverständlich war es bereits auf dem Papier ein schwieriges Auswärtsspiel und selbstverständlich gingen nur die größten Optimisten wirklich davon aus, dass die Marburg Mercenaries von Ihrer Reise nach Kemptem im Allgäu Zählbares mitbringen würden. Unerklärlich bleibt dennoch, wie man – noch dazu nach einem zuvor couragierten Auftritt in Stuttgart – 68 Punkte kassieren konnte. Unerklärlich vor allem, dass 54 dieser 68 Punkte den "Söldnern" bereits vor dem Halbzeitpfiff eingeschenkt wurden.

