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Saisonkarten 2014 erhältlich – Das Weihnachtsgeschenk für die Fans der Mercenaries

Neben den in 2014 garantierten sieben Saison-Heimspielen des GFL-Teams im Georg-Gaßmann-Stadion gilt das Saisonticket auch für ev. Playoffheimspiele, die somit im Ticketpreis enthalten sind. Mit diesem Ticket können auch alle weiteren Spiele der Teams der Marburg Mercenaries (Flag oder Jugend) kostenfrei besucht werden. Weiterer Pluspunkt des Saisontickets: Ein garantierter Sitzplatz an der 50 Meter Linie und somit perfekte Sicht über das ganze Spielfeld.

Kontinuität und Aufbruch bei den Mercenaries

Verwundert rieb man sich im Trainerstab der Marburg Mercenaries die Augen. Sicher, insgeheim hatte man natürlich auf eine große Beteiligung am offenenen Training des vergangenen Wochenendes gehofft, die Realität übertraf die Erwartungen dann jedoch um ein Vielfaches. Über 30 neue Spieler aus 14 unterschiedlichen Vereinen präsentierten sich an diesem winterlichen Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion und gaben so den Verantwortlichen das Gefühl auf einem sehr guten Weg zu sein. Defensive Coordinator Sergej "Siggi" Schmidt zeigte sich in seinem Resumee begeistert: "Sehr positiv überrascht war ich vor allem von den zahlreichen Erstsemestern, die bereits in der Jugend eines anderen Vereines gespielt haben und sich nunmehr Marburg auch aufgrund der Mercenaries als Studienort ausgesucht haben. Ansonsten habe ich viel Talent gesehen, teilweise natürlich noch nicht sofort auf GFL- Level, aber mit erkennbaren Stärken."

Offenes Training am 08. Dezember 2013

Die Marburg Mercenaries veranstalten am 08. Dezember 2013 zwischen 15.00 – 17.00 Uhr ein offenes Training für alle amtierenden "Söldner" und solche, die es werden wollen. Wie schon im letzten Jahr richtet sich der Test auf dem Kunstrasen des Georg-Gaßmann-Stadions, bestehend aus Bench-Press, Laufeinheiten individuellen, positionsbezogenen Übungen und dem "Skelly" vor allem an ambitionierte Spieler aus den umliegenden Vereinen, gilt aber gleichzeitig als Gradmesser auch für den amtierenden Kader. Welche Möglichkeiten sich neuen Spielern aus den unteren Ligen bieten, offenbarte die letzte Spielzeit eindrucksvoll, als mit Danijel Katusic aus Fulda und Klaus Afflerbach aus Siegen gleich zwei Rookies der Sprung in die Starting Defense gelang.

Jugendländerturnier in Hamburg

Das Jugendländerturnier des AFV Deutschland findet zum zweiten Mal in Hamburg statt. U19-Auswahlmannschaften aus zehn Landesverbänden gastieren am 19. und 20. Oktober in der Hansestadt, der Wettbewerb der Länderauswahlmannschaften wird bereits zum 19. Mal ausgetragen. Titelverteidiger ist die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen, die einmal mehr als einer der Favoriten ins Rennen geht. 2012 setzten die Westdeutschen sich im Finale gegen Baden-Württemberg mit 17:0 durch.

Mercenaries verlieren gegen starke Kieler deutlich mit 47-9

Nichts zu holen gab es für die heimischen Mercenaries am Sonntag im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 2013. German-Bowl Dauergast und Favorit Kiel wurde dieser Rolle von Beginn an gerecht und siegte auch in der Höhe verdient mit 47-9 (20:3/6:0/7:0/14:7). Die Offense der Baltic Hurricanes startete mit einem 20-3 im ersten Spielviertel und konnte sich danach auf die ebenfalls stark aufspielende eigene Verteidigung verlassen. Am Ende des Tages schaute man auf eine knapp dreistündige einseitige Partie zurück, bei denen den Mercenaries nie wirklich eine Chance hatten. Kiel darf nun am 03.10.13 in Braunschweig zum Halbfinale antreten, für die Marburger Footballer ist die Saison zu Ende.

Das (wahrscheinlich) letzte Heimspiel der Saison

Zum Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft haben die Marburg Mercenaries am kommenden Sonntag die Kiel Baltic Hurricanes zu Gast. Die Mannschaft aus dem hohen Norden platzierte sich zum Ende der regulären Saison auf Rang drei der GFL- Gruppe Nord und darf deshalb – sehr ungewohnt für die erfolgsverwöhnten "Canes" – bereits in der Runde der letzten 8 reisen. Die Mercenaries wiederum schlossen ihre Spielzeit, eine Saison die neben vielen Höhen auch einige Tiefen beinhaltete, mit dem zweiten Platz im Süden ab, haben deshalb aber mitnichten die Favoritenbürde inne. "Die Nordgruppe war dieses Jahr vor allem an der Spitze wieder sehr stark, noch dazu ist es ja ein offenes Geheimnis, dass dort mit ganz anderen Budgets gearbeitet werden kann. Wir sind in dieser Partie klarer Außenseiter, eine Rolle in der sich die Südteams schon seit Jahren wohlfühlen", analysiert dann auch Präsident Carsten Dalkowski, der gleichzeitig darauf hinweist, dass Kiel schließlich ja auch zuletzt Dauergast im German Bowl, dem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, war.

Die Playoffs können kommen

(Huddle Verlag) Vor den letzten Nachholspielen am 14. und 15. September sind in der GFL alle Entscheidungen über die Playoff-Plätze gefallen. Am letzten Punktspieltag müssen von den acht Endrundenteilnehmern nur noch die Rhein-Neckar Bandits (zu Hause gegen die Franken Knights) und die Berlin Adler (bei den Cologne Falcons) eine Nachholpartie absolvieren, ausgerechnet die beiden Gruppenvierten also gehen anschließend nach "Überstunden" in die Endrunde, die am 21. und 22. September mit den Viertelfinals startet.

Deutlicher Sieg im Hessenderby

Das Auswärtsspiel bei den Wiesbaden Phantoms sah bis zur Halbzeit nach einem harten Stück Arbeit aus. Nach zwei Vierteln lagen die Marburg Mercenaries noch mit 14-6 zurück, bevor durch eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause doch noch ein deutlicher 50-20 Sieg daraus wurde. Für beide Mannschaften ging es in diesem Spiel vor allem darum, sich für die kommenden Aufgaben einzuspielen. Während die Wiesbadener gegen die Allgäu Comets in die Relegation zur GFL 2 müssen, konnten die "Söldner" ihre zumindest theoretisch noch bestehende Chance auf den Titel im Süden bereits vor dem Kick Off beerdigen. Bei der zwei Stunden früher angepfiffenen Partie zwischen Schwäbisch Hall und Mannheim, setzte sich der Deutsche Meister am Ende recht locker durch, so dass sich die Lahnstädter mit Platz zwei in der GFL Gruppe Süd zufrieden geben mussten. Diese Platzierung beschert den Mercenaries jedoch ein garantiertes Heimspiel im Viertelfinale um den German Bowl, zu dem am 22.09.2013 die Kiel Baltic Hurricanes im Georg-Gaßmann-Stadion auflaufen werden.

Härtetest in Wiesbaden

Wenn sich am Samstag die Marburg Mercenaries und die Wiesbaden Phantoms zum "Hessenderby" gegenüberstehen, treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Ausgangssituation unterschiedlicher nicht sein könnte. Während es für die "Söldner" von der Lahn darum geht zumindest Platz zwei in der Südgruppe der GFL – und damit das Heimrecht im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft – zu sichern, gilt es für die Männer aus der Landeshauptstadt sich für die anstehende Relegation gegen die Allgäu Comets zu rüsten. Seit den Ergebnissen des letzten Wochenendes haben die Phantoms auch die theoretische Möglichkeit eingebüßt, die rote Laterne noch abgeben zu können. Trotz der eindeutigen Tabellensituation gibt man sich bei den Mercenaries jedoch nicht der Vorstellung hin die Punkte einfach mit nach Hause nehmen zu können. Offensive Coordinator Marcel Duft, der in seiner aktiven Zeit bereits das Trikot beider Vereine trug, warnt dann auch eindringlich vor einer zu laschen Einstellung seiner Mannschaft. "In Hessenderby ist immer Zunder drin. Außerdem besteht ja für uns zumindest auf dem Papier noch die Möglichkeit den Titel im Süden zu holen. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall zu kämpfen." Die angesprochene Möglichkeit den Titel im Süden doch noch zu erringen, setzt einen eigenen Sieg bei gleichzeitiger Niederlage der Schwäbisch Hall Unicorns gegen Mannheim voraus.

Das Play-Off-Heimspiel zum Greifen nah

Manchmal kommt es anders als man denkt. Rechnete man sich nach der Niederlage vom letzten Wochenende bei den Rhein Neckar Bandits höchstens noch theoretische Chancen auf Platz zwei der GFL-Gruppe-Süd und damit ein Heimspiel in den Play Offs aus, stießen die Marburg Mercenaries diese Tür am Sonntag mit dem 32:25 Siege über die Munich Cowboys wieder weit auf. Grund dafür war die tatkräftige Mithilfe der Saarland Hurricanes, die ihrerseits die Mannheimer überraschten (18:13), damit selbst das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben und die Wiesbaden Phantoms – trotz eines Sieges gegen die Franken Knights – sicher in die Relegation schickten. Führt man die Kopfrechnungen zu Ende hat man nunmehr den direkten Vergleich gegen München und Schwäbisch Hall gewonnen, kann folglich bei einer Niederlage der Haller gegen Mannheim sogar noch auf Platz eins der Abschlusstabelle rutschen.