Es passierte in den letzten Jahre nicht oft, das man eine solche Überschrift für die GFL Begegnung der Saarland Hurricanes gegen die Marburg Mercenaries wählen durfte. Aber ein Blick auf die aktuelle Tabelle nach dem 5. Spieltag der diesjährigen GFL-Saison zeigt es deutlich, der Tabellendritte empfängt den Tabellenersten und der Sieger der Partie darf sich wohl Tabellenführer nennen. "Ganz so hoch wollen wir das aber nicht aufhängen," erklärt der Marburger Defense Coach Sergej Schmit mit einem Schmunzeln. "Das Spiel wird zwar ein schweres Unternehmen, aber über die Tabellenstände machen wir uns so früh in der Saison keine Gedanken," ergänz auch Headcoach Matthias Dalwig, dessen Bilanz mit zwei Siegen in zwei Spielen bisher sehr beachtlich ausfällt: "Wir sind froh über die beiden wichtigen Siege gegen direkte Play-Off Konkurrenten und schauen weiter nach vorne, next stop Saarbrücken!".
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Mercenaries widersetzen sich dem Deutschen Meister
Ein erneut denkwürdiges Spiel lieferten sich die Marburg Mercenaries und der amtierende Deutsche Meister aus Schwäbisch Hall. Die Mercenaries gewannen nach einer aufopferungsvollen Partie denkbar knapp gegen die Favoriten mit 15:14 (0:0; 7:0; 0:7; 8:7). Die Fakten: knapp 900 Zuschauer sahen ein Match auf Augenhöhe, Marburg konnte im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg feiern und der Deutsche Meister aus Hall musste bereits seine zweite Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Diese Fakten spiegeln aber nur andeutungsweise wieder, was sich an diesem Sonntag im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion zutrug.
Der Deutsche Meister zu Gast in Marburg
Mit den Schwäbisch Hall Unicorns stellt sich am kommenden Sonntag der amtierende Deutsche Meister im American Football den Marburger Footballfans vor. Diese Partie, welche letztes Jahr auf Augenhöhe gestaltet werden konnte, wird sicherlich erste Rückschlüsse darauf zulassen, wie weit die junge Mannschaft von Head Coach Matthias Dalwig bereits ist und was von ihr im Verlaufe der Saison in der German Football League (GFL) noch zu erwarten sein wird. Die Meinungen hinsichtlich der Spielstärke der "Einhörner" in dieser Saison gehen in der deutschen Footballlandschaft derzeit weit auseinander. In etwaige Abgesänge gegenüber den Unicorns, die nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen die Franken Knights bereits allerort einsetzten, will man in Marburg jedoch nicht einstimmen. "Die Haller haben auch letztes Jahr den Saisonauftakt verhauen und sind anschließend ohne weitere Niederlage Meister geworden. Sie bleiben momentan das Maß aller Dinge und wir brauchen ganz einfach einen perfekten Tag, um das Spiel zu gewinnen.", so Offensive Coordinator Marcel Duft, der bei seinem Debut gegen Stuttgart ein nahezu fehlerloses "Play Callng" an den Tag legte.
Gelungener Saisonauftakt für die Mercenaries
Vor der Partie der Marburg Mercenaries gegen die Stuttgart Scorpions wusste man nicht richtig, was zu erwarten war. Zu groß die Veränderungen in Kader und Trainerstab, als dass eine verlässliche Prognose über den Ausgang des Duells der GFL Gruppe Süd möglich gewesen wäre. Aber da man ja bekanntlich hinterher immer schlauer ist, kann nunmehr in der Analyse konstatiert werden, dass bei den "Söldnern" im Jahre 2013 schon vieles richtig läuft. Eine konzentrierte Mannschaftsleistung mit einer soliden, nahezu fehlerfreien Offense sorgte letztendlich für den 38:27 Sieg und damit den gelungenen Start in die Spielzeit.
Am Sonntag platzt die Wundertüte Mercenaries
Je nach Sichtweise ist das berühmte Glas halb voll oder halb leer. Während Skeptiker anmerken, die Mannschaft könne in Ermangelung aussagekräftiger Tests während der Vorbereitung keinesfalls eingespielt sein, sprechen Optimisten von einer nahezu perfekten Situation vor dem kommenden, dem ersten Heimspiel der Marburg Mercenaries in der German Football League. Defensive Coordinator Sergej Schmidt zählt eher zu Letztgenannten und erklärt auch gleich warum: "Ich will den Leuten ihre Interpretation der Ausgangslage ja nicht nehmen, aber wer schon einmal Defense gespielt hat weiß, wie schwierig es ist sich auf einen Gegner einzustellen, von dem es überhaupt kein Videomaterial zur Sichtung gibt." Argumentativ kaum zu entkräften, und doch muss sich der Marburger Football Fan wohl auch auf ein Spiel einstellen, bei dem nicht alles auf Anhieb rund läuft. "Anffangsschwierigkeiten sind sicherlich zu erwarten, da selbst das beste und härteste Training letztendlich keine echte Spielsituation simulieren kann. Dennoch wollen wir die Karte der Überraschung voll ausspielen", so Coach Marcel Duft zu den Marburger Gedankenspielen.
RayNet neuer Hauptsponsor der Marburg Mercenaries & US- Import Bernard Risco im Anflug auf Deutschland
(atb). Mit der RayNET GmbH aus Paderborn haben die American Footballer der Marburg Mercenaries einen neuen Hauptsponsor für die anstehende Saison in der German Football League gefunden. Die Zusammenarbeit mit dem innovativen IT- Unternehmen, welches sich seit Firmengründung im Jahre 1999 als Dienstleister und Produktlieferant auf die Bereiche System- und Softwaremanagement innerhalb des Enterprise Application Lifecycle Managemet (EALM) spezialisiert hat, wurde durch die engen Kontakte des Vereines mit Dr. Dave Bowser ermöglicht. Bowser, selbst schon als Spieler und Trainer für die Mercenaries aktiv, stellte den Kontakt zu Geschäftsführer und Firmengründer Ragip Aydin her. Dieser zeigte sich begeistert von der Idee und so wurde gemeinsam ein Konzept entwickelt, welches das Trikotsponsoring ebenso enthält, wie die Bandenwerbung und gemeinsame Presseauftritte. Als eines der größten Unternehmen in Ihrem Marktsegement auf europäischem Gebiet, freut man sich in Paderborn auf die Zusammenarbeit mit den hessischen "Söldnern". "Die Gemeinsamkeiten im Bereich Technik, Können, Leidenschaft und vor allen Dingen Zusammenhalt liegen auf der Hand. Ich wünsche den Marburg Mercenaries eine erfolgreiche Saison 2013", so Aydin zu der neuen Kooperation.
Drei "Golden Dragons" in Marburg
Mit Tobias Baumann, Dominik Platen und Joel Stefanos wechseln zur Saison 2013 drei Spieler des Regionalligisten Gießen "Golden Dragons" nach Marburg. Während die beiden Erstgenannten als Linebacker auflaufen, und dabei einem zuletzt doch arg gebeutelten Mannschaftsteil neue Impulse verleihen, wird Stefanos – jüngerer Bruder des "Söldner" – Receivers Fithi Stefanos, gerade zum Defensive Back umgeschult, nachdem er in der Jugend noch fast exklusiv auf der anderen Seite der line of scrimmage tätig war.
Mercenaries eröffnen Saison mit den Fans
Am morgigen Samstag zwischen 14.00 – 16.00 Uhr absolvieren die Marburg Mercenaries ein offenes Training mit anschließendem Trainingsspiel auf dem Kunstrasenplatz 1 des Georg-Gaßmann-Stadion.
Doppelte Mission für Luke McCann
Den Footballfans in Deutschland ist er schon länger ein Begriff. Kein Wunder, kommt man doch beim Studium der GFL und GFL 2 Statistiken kaum vorbei an Luke McCann, dem Mann aus Pittsburgh, der nunmehr in der Saison 2013 seine Schuhe für die Marburg Mercenaries schnüren wird. In den Jahren 2010 und 2012, dabei stets im Dress der Saarland Hurricanes, erzielte McCann insgesamt 41 Touchdowns, war einer der meist respektierten Returner der Liga und zeichnete sich ganz nebenbei auch für insgesamt neun Interceptions verantwortlich. Kein Wunder also, dass sich die Mercenaries glücklich schätzen in jetzt in ihren Reihen zu wissen.
Gestatten Jake Cross, Linebacker
(atb). Das Scouting für die anstehende Saison in der German Football League war bereits in trockenen Tüchern, als der Vorstand der Marburg Mercenaries mit der kurzfristigen Absage durch Head Coach Joe Sturdivant konfrontiert wurde. Nunmehr stellte sich die Frage, ob auch der neue Trainerstab mit den bisher ins Auge gefassten Import-Spielern einverstanden wäre. Was die Position des Linebackers angeht waren die Bedenken jedoch sehr schnell zerstreut. Auch der neue Defensive Coordinator Sergej Schmidt war von dem jungen Mann aus Bakersfield, Kalifornien so angetan, dass anschließend nur noch die letzten Formalitäten abgewickelt werden mussten. Jacob Cross – von fast allen Jake gerufen – wird Anfang April in Frankfurt am Main erwartet, um mit seinen "Söldnern" das Training aufzunehmen.

