Nach einer hochdekorierten High-School Zeit brauchte Clark auch an seiner Universität nicht lange, um dem Team seinen Stempel aufzudrücken. Nach dem üblichen ersten Jahr als „Redshirt Freshman“ (2006) übernahm die Rückennummer zwei Mitte der Saison 2007 im wahrsten Sinne des Wortes seine Mannschaft. Er eroberte die Position des „Starters“ und gab diese bis zum Ende seiner Zeit in Sioux Falls nicht mehr her. Bereits als Sophmore 2008 stellte er mit 1.114 Yards den Schulrekord für die erlaufenen Meter während einer Saison ein, bestätigte diese Leistung mit einer weiteren Spielzeit jenseits der 1.000 Yard Grenze ein Jahr später und wurde als Senior geradezu zwangsläufig zum „All-Time-Leading-Rusher“ seiner Vikings. Imposante 3.623 Yards standen an Ende zu Buche, Zahlen, welche ihn in das Division II Football All-Region Team und das All-Conference –Team der Northern Sun Intercollegiate Athletic Conference (NSIC) beförderten, eine Conference, die immerhin solch bekannte Division II Mannschaften wie Minnesota-Duluth beheimatet. So ganz nebenbei verhalf Clark seiner Mannschaft 2010 auch noch zur Conference-Meisterschaft und der ersten Play- Off Teilnahme seit 1988.
Marburg darf sich jedenfalls auf einen weiteren explosiven Ballträger in einer langen Ahnenreihe erfolgreicher Runningbacks freuen. Von seinen Qualitäten ist man an der Lahn restlos überzeugt und ganz am Ende verlor Präsident Carsten Dalkowski dann doch noch ein paar mehr Worte über den „Neu-Söldner“: „Ich denke, dass Joe genau jene Fähigkeiten mitbringt, welche in der GFL schwer zu verteidigen sind“, sprach Marburgs Oberhaupt, um sich anschließend wieder in Schweigen zu hüllen. Was sollte er auch noch groß sagen, stammte doch das eingangs zitierte „machen“ von ihm höchstselbst…